Günstig Urlaub machen – Vorsicht Taschendiebe!

guenstig Urlaub machen - Vorsicht TaschendiebeGünstig Urlaub machen –  Sonne, Strand und Meer. Blühende Landschaften. Herrliche Berge. Pulsierende Metropole. Unendlicher Ozean. Oder was auch immer Ihr Herz begehrt hat. Sie sind endlich am Urlaubsziel Ihrer Träume. Und wenn Sie vorher alles richtig gemacht, können Sie dabei auch noch richtig günstig Urlaub machen. Nichts steht mehr einer schönen, entspannten und erholsamen Auszeit entgegen. Es sei denn…

Wer günstig Urlaub machen will sollte wachsam sein

Es sein denn, Sie werden in Ihrem Urlaub Opfer fieser Taschendiebe. Die gute Urlaubslaune macht uns  häufig sorg- und argloser und deutlich zugänglicher für fremde Menschen. Das wissen leider auch Ganoven und nutzen diesen Umstand mit fiesen Tricks schamlos aus.

Die Tricks und Maschen der Spitzbuben sind recht vielfältig. Sich auf alle Eventualitäten vorzubereiten ist kaum möglich. Auch wollen Sie sich sicherlich nicht ständig verängstigt im Hotel aufhalten. Nicht jedem gastfreundlichen Einheimischen gegenüber abweisend sein. Oder Hilfe dann verwehren, wenn Sie angebracht wäre.

Gut ist es aber, wenn Sie die gängigsten Ganoventricks kennen und nicht blindlings in eine teure Touristenfalle tappen. Schließlich wollen Sie günstig Urlaub machen und nicht Ihre teure Fotoausrüstung, Ihren Schmuck oder Ihre Urlaubskasse für dreiste Taschendiebe hergeben. Deshalb verraten wir Ihnen die häufigsten Touristenfallen. Und wie sich Sie davor am besten schützen können.

Das Ablenkungsmanöver

Taschendiebe wissen genau, dass Reisende in der Bahn, im Bus oder der U-Bahn meist sehr reiseeuphorisch oder müde sind. Mit ihrer Aufmerksamkeit und ihren Gedanken bei anderen Dingen sind. Das Nutzen die oft in kleineren Gruppen agierenden Täter für sich aus. Ein Täter lenkt das Opfer durch Anrempeln, Fallenlassen von Kleingeld oder andere die Aufmerksamkeit des Opfers fesselnde Handlungen ab. Der zweite Täter greift sich blitzschnell das Gepäck oder in die Handtasche bzw. die Kleidung des abgelenkten Reisenden. Und verschwindet mit dem Diebesgut im Gedränge. Weitere Mittäter verstellen einem eventuell nachrennendem Bestohlenen oder anderen helfenden Personen den Weg.

Der freundliche Ticketverkäufer

Wer kennt das nicht? Am Ticketschalter einer Sehenswürdigkeit oder eines großen Events blieben sich lange Warteschlangen. Das kann dauern und die Warterei ist nervenaufreibend. Wie willkommen ist da der freundliche Fremde. Der einem ein oder mehrere Eintrittskarten mehr oder weniger günstig zum Kauf anbietet. Schnell sind dann nicht wenige geneigt, die Gunst der Stunde zu ergreifen. Schließlich will man ja schön und günstig Urlaub machen und seine wertvolle Zeit nicht mit Anstehen vertrödeln.

Oft auch noch von rührseligen Geschichten begleitet. Wie von der schmerzlichen Trennung von der großen Liebe oder dem krank zu Hause liegendem Kind. Geblendet von der herzzerreißenden Storry, greift jeder eine oder andere jetzt gutgläubig zu. Das böse Erwachen kommt dann spätestens am Einlass. Das Ticket stellt sich als bereits abgelaufen oder gefälscht heraus. Die Folgen: Weder Eintritt noch Vergnügen. Geld umsonst ausgegeben. Möglicherweise Scherereien mit der Polizei.

Günstig Urlaub machen und den wundervollen Moment im Bild festhalten

Sie erleben eine schöne und erholsame Auszeit. Genießen den wundervollen Moment. Bestaunen das Bauwerk oder den herrlichen Ausblick. Genau der richtige Moment für ein schönes Erinnerungsfoto. Paare und Familien fotografieren sich dann gern gegenseitig. Eigentlich schade, dass nicht alle gemeinsam auf dem Foto sind. Wie gelegen kommt jetzt der freundliche Vorübergehende. Der sich anbietet, einen Schnappschuss von Ihnen gemeinsam zu machen. Das Angebot wird sehr gern angenommen.

Wenn alles gut geht, können Sie sich noch lange an einem schönen Erinnerungsbild erfreuen. Und dem netten Fremden dankbar sein. Im anderen Fall haben Sie nun weder ein gemeinsames Foto noch eine Kamera. Denn nicht jeder kommt rein zufällig an romantischen oder gern fotografierten Orten vorbei…

Es geht auch umgekehrt

Ähnliche Situation. Nur umgekehrt. Eine fröhlich wirkende Gruppe fragt Sie, ob Sie nicht liebenswürdigerweise ein Foto von ihr machen könnten. Na klar sind Sie dazu bereit. Sie sind ja auch in bester Urlaubsstimmung. Ihnen wird die Kamera zugereicht werden. Und …oh, welches Missgeschick… die Kamera fällt zu Boden und ins kaputt. Sie sind aber auch wirklich ungeschickt. Jedenfalls machen Ihnen das alle aus der Gruppe sofort aufgebracht und wortgewaltig klar. Es wird sogleich Geld von Ihnen für die Reparatur verlangt. Und wenn Sie großes Pech haben, dann werden Sie in diesem Tumult auch noch bestohlen.

Die Falle am Fahrschein- oder Bankautomaten

Viele Tasten und fremdsprachige Begriffe an Bank- du Fahrscheinautomaten können für einen Urlauber zuweilen eine Herausforderung sein. Gern ist da der freundliche Helfer willkommen, der einem in diesem Wirrwarr behilflich sein möchte. Doch wenn Sie nicht aufpassen, wird währenddessen Ihr PIN-Code ausgespäht und Ihnen anschließend die Bankkarte entrissen oder später gestohlen. Oder der „freundliche“ Helfer greift blitzschnell nach Ihrem Geld und rennt von dannen.

Freundschaftsarmbänder oder das Blumengeschenk

Beim schönen und günstig Urlaub machen freut sich fast jeder über eine nette Geste. Eine kleine Aufmerksamkeit. Das geht ins Herz. Berührt uns. Das ist auch weniger netten Zeitgenossen bekannt. Sie kommen freundlich und lächelnd auf Sie zu. Überreichen Ihnen eine Blume oder wollen Ihnen gleich ein Freundschaftsarmband ans Handgelenk legen. Ob Sie das wollen oder nicht.

Für ihr „Geschenk“ erwarten sie anschließend ein Gegengeschenk. Möglichst in Barem. Und das nicht zu knapp. Ihnen wird dann auch schnell sehr deutlich gemacht, wenn Ihr Gegengeschenk zu gering erscheint oder ausbleibt. Das zuweilen auch recht lautstark und aufbrausend. Wenn es nur um ein paar Euro geht, mögen Sie das vielleicht noch verkraften. Ist das Ganze nur ein Ablenkungsmanöver, greift ein Komplize geschwind in Tasche oder entreißt Ihnen diese. Das war es dann auch schon mit der „Freundschaftsgeste“…

Das zugeworfene Baby

Noch dreister ist die Masche mit dem zugeworfenen Baby. Eine Frau mit einem Baby auf dem Arm kommt auf Sie zu gelaufen. Unvermittelt wirft Sie Ihnen das Baby zu. Reflexartig werden Sie das Kind auffangen. Zu Ihrem Erstaunen werden Sie feststellen, dass es sich glücklicherweise „nur“ um eine lebensecht wirkende Puppe handelte. Was Sie jedoch erst später feststellen werden, ist, dass ein anderer Täter diesen Schreckmoment schamlos ausgenutzt hat. Er hat nämlich geschickt in Ihre Tasche oder Ihre Kleidung gegriffen und Ihre Wertsachen entwendet.

Der ungeschickte Passant

Es gibt schon wirklich ungeschickte Menschen. Und ausgerechnet Ihnen passiert es, dass Sie von einem dieser Tollpatsche mit Kaffee, Ketchup oder Senf bekleckert werden. Selbstverständlich zeigen sich der Unglücksrabe und möglicherweise seine als Unbeteiligte getarnte Komplizen äußerst hilfsbereit. Schließlich will man das Malheur beseitigen und Sie milde stimmen. Doch das ganze Aufheben und der enge Körperkontakt haben nur ein Ziel: Ihr Portemonnaie. Ihre Uhr. Ihren Schmuck oder andere Wertsachen. Schön und günstig Urlaub machen sieht ein wenig aus.

Die „Rezeption“ ruft an

Ein freundlicher Herr oder eine freundliche Dame, angeblich von der Hotelrezeption, ruft Sie zu fortgeschrittener Stunde an. Bedauerlicherweise gibt es Probleme mit Ihren bei der Rezeption vermerkten Kreditkarten- oder Bankdaten. Sie werden daher erneut benötigt. Wenn Sie jetzt nicht schnell hell wach werden, dann wundern Sie sich vielleicht bald schon über von Ihnen nicht veranlasste Kontobelastungen.

Wie Sie dennoch schön, erholsam und günstig Urlaub machen

Sie wollen und sollen Ihren wohlverdienten Urlaub gut und entspannt verbringen. Und natürlich werden die meisten Menschen auch im Urlaub freundlich und zuvorkommend zu Ihnen sein. Nur wenige sind wirklich Schufte. Die nichts anders wollen, als Ihr Geld und Ihre Wertsachen.

Doch wenn Sie die fiesen Tricks der Ganoven kennen, dann können Sie sie mit einer gesunden Portion Achtsamkeit frühzeitig erkennen. Im Zweifelsfall Abstand halten oder sich zurückziehen. Und vor allen Dingen auf Ihre Wertsachen achten.

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